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Spinat - Popeyes Kraftspender in der Küche


Was Popeye einst überragende Stärke und Vitalität verliehen hat, gilt allgemein als ganz besonders eisenhaltiges Gemüse – Spinat. Ein Schreibfehler in einer Nährwerttabelle soll vor 100 Jahren dieses Gerücht in die Welt gesetzt haben. Eisen oder nicht – Spinat ist ein vitaminreiches und damit sehr gesundes Gemüse.

Eisen – Fehlanzeige?

Tatsächlich handelt es sich bei dem hohen Eisengehalt im Spinat um einen Mythos, der sich aber bis heute tapfer hält. Obwohl nicht so viel wie angenommen, ist Spinat mit etwa 3 mg pro 100 g aber dennoch nicht unbedingt ein eisenarmes Gemüse. Jedoch kann das Eisen, das enthalten ist, von unserem Darm nur schlecht verwertet werden.

Um die Verdauung zu erleichtern solltest du deshalb zusätzlich Vitamin C, etwa durch ein Glas Orangensaft, zuführen. Das Eisen aus tierischen Lebensmitteln kann vom Darm deutlich besser aufgenommen werden. Alternativen aus der Gemüsefamilie mit höherem Eisenanteil sind beispielsweise Linsen, Erbsen und weiße Bohnen.

Vitamine – jede Menge!

Was dem Spinat an Eisen fehlt, holt er durch andere Vitamine und Mineralstoffe locker wieder auf: Magnesium, Folsäure und Eiweiß sind reichlich enthalten und machen das grüne Gemüse zu einem gesunden Lebensmittel.

Die enthaltenen Nitrate haben tatsächlich einen kleinen „Popeye-Effekt“. Muskelzellen werden genährt, das hält unsere Körperfunktionen auf Trab und verleiht Energie. Außerdem ist es förderlich für den Blutdruck und das Immunsystem.

Besagte Folsäure ist übrigens besonders gut für das Nervensystem von Ungeborenen. Deshalb sollen sich Schwangere angeblich durch den Verzehr von Spinat vor einer Frühgeburt schützen können. Hier findest du übrigens die ganze Liste der Nährwerte.

Roh oder gekocht, mit Salz und Muskat

Spinat kann in vielerlei Variationen verzehrt werden. Er ist im Frühling besonders lecker als Salat, denn roh beinhaltet er deutlich mehr seiner zahlreichen Vitamine als gekocht.

Dass man Spinat kein zweites mal aufwärmen darf, ist ebenfalls ein Mythos. Jedenfalls stammt dieser Tipp noch aus kühlschrankfreien Zeiten. Erneut erhitzen ist soweit kein Problem, er sollte lediglich nicht länger aufbewahrt, sondern schnell verzehrt werden. Muss man ihn doch mal länger aufheben, dann am besten gekühlt, damit nicht zu viele seiner Nährstoffe verloren gehen.

Da das Gemüse einen leichten Eisengeschmackt hat, musst du ihn meist ordentlich würzen. Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Olivenöl passen am besten zum Spinat. Du kannst ihn aber auch herrlich mit Tomaten und Mozzarella verfeinern.

Übrigens: Angeblich hat sich in den USA durch die Filme des Spinatliebenden Popeyes der Spinatkonsum um ein Drittel gesteigert – zurecht wie wir jetzt wissen.


Du brauchst eine ganz schnelle und leckere Beilage zu einem guten Stück Fleisch oder Fisch? Probier' es doch mal mit überbackenem Spinat.



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Spinat - Quelle: (c) Viktor/Fotolia.com
© Viktor/Fotolia.com

So stark wie Popeye wird man durch Spinat wohl nicht, gesund ist das Gemüse aber allemal.


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