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Tiefgekühlt und schockgefroren


Alles über die Alternativen aus der Kühltruhe

Frisches Gemüse und selbstgemachte Pizza schmecken natürlich nicht nur besser als die Alternative aus dem Tiefkühlregal, sie sind auch gesünder. Oder? Zerstörung der Zellstruktur und Nährstoffverlust gehören inzwischen der Vergangenheit an. Je nachdem um welches Produkt es sich handelt, wie es gefroren, transportiert und wieder aufgetaut wurde, kannst du dir durchaus auch eine gesunde Mahlzeit aus der Tiefkühltruhe zubereiten.



Lebensmittel aus der Truhe

Zunächst einmal gibt es einen Unterschied zwischen „gefrorenen“ und „tiefgefrorenen“ Lebensmittel. Der besteht in der Temperatur, mit der das Produkt eingefroren wurde und der damit verbundenen späteren Haltbarkeit.

Tiefgefroren bedeutet, dass das Gemüse nach der Ernte in einem sehr schnellen Verarbeitungsprozess gewaschen, zerkleinert und dann bei -18°C eingefroren wurde. Dabei gehen bereits nur wenige Vitamine verloren und der Nährstoffverlust ist auch weiterhin gehemmt. Bei der „nur gefrorenen“ Variante geht bei gerade mal -12°C bereits nach einem einzigen Tag ein Großteil der Vitamine verloren. Gleiches gilt für tiefgefrorenen Fisch. Verzichte aber möglichst auf Panade, denn die enthält meist sehr viel Fett.

Anders ist es bei ganzen Tiefkühlgerichten, die man inzwischen in allen Variationen bekommen kann. Lasagne und Co werden von Lebensmitteltechnikern und -chemikern regelrecht „kreiert“ um die Geruchs- und Geschmacksillusion eines frisch gekochten Essens zu imitieren und zu ermöglichen, dass alle Bestandteile gleichzeitig gar sind, obwohl sie im Normalfall unterschiedlich lange köcheln müssten. Hierzu sind zahlreiche Aroma- und Farbstoffe von Nöten und auch Emulgatoren und Verdickungsmittel kommen zum Einsatz.

Wenn es doch mal ein Tiefkühlgericht sein muss, dann achte auf die Zutatenliste und verzichte auf diese ungesunden Inhaltsstoffe.

Kartoffeln sind übrigens in ihrer frischen Variante die „gesündeste“ Beilage und sollten nicht durch Tiefkühlprodukte – Kroketten, Pommes oder ähnliches – ersetzt werden.

Richtig gefroren?

Wichtig ist, dass die Kühlkette vom Kauf bis zum Einlagern in der eigenen Truhe nicht unterbrochen wird. Deshalb solltest du deine Tiefkühlkost am besten in einer Kühltasche transportieren. Übrigens kannst du auch bereits im Laden den „Gefriertest“ machen.

Gemüse sollte rasseln und sich nicht wie ein einziger Klumpen anhören, wenn du die Verpackung schüttelst. Auch dürfen keine großen Eiskristalle an der Verpackung vorhanden sein. Sie weisen darauf hin, dass die Ware bereits angetaut war. Thermometer und rote Stapelmarke geben Hinweis auf die richtige Lagerung in der Truhe.

Richtig auftauen.

Bei tiefgefrorenem Gemüse bleiben besonders dann viele Nährstoffe enthalten, wenn du das Produkt tiefgefroren in den Topf gibst und bei niedriger Temperatur dünstest. Erhitze es nicht länger als unbedingt möglich. Dann besteht die Chance auf ein wirklich gesundes Essen.

Fleisch sollte abgedeckt in der Mikrowelle, Fisch und Geflügel im Kühlschrank abgetaut werden.


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