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Sport im Bett


Warum Leidenschaft wichtig für unseren Körper ist

Menschen, die drei mal pro Woche Sex haben, reduzieren das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden um die Hälfte. Wenn das mal keine gute Nachricht ist! Und es ist bei weitem nicht der einzige positive physiologische Effekt, den der Bettsport mit sich bringt. Glückshormone werden in Unmengen ausgestoßen und auch beim Kalorienverbrauch punkten die Schäferstündchen. Aber nicht nur wilder Sex, sondern auch ein leidenschaftlicher Kuss wirkt sich positiv auf unseren Körper aus ...


Leidenschaft ist wichtig - sowohl für den Körper als auch den Geist


Was passiert beim Sex im Körper?

Betrachtet man die bloßen Zahlen, lässt sich Sex ganz gut mit einem kleineren Zirkeltraining vergleichen. Der Kalorienverbrauch liegt zwischen 150 und 550 Kalorien pro 20 bis 30 Minuten. Damit kommt man unter Umständen auf einen höheren Kalorienverbrauch als beim Joggen.

Hinzu kommt eine erhöhte Sauerstoffzufuhr durch die intensivere Atmung. Der erhöhte Pulsschlag und Blutdruck trainieren das Herz und den Kreislauf und verbessern die Leistung der Organe. So wird durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr auch das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko deutlich vermindert.

Zusätzlich wird eine Vielzahl an Hormonen ausgeschüttet. Nicht zuletzt der Orgasmus beschert uns natürlich ein besonderes Glücksgefühl. Forscher haben übrigens herausgefunden, dass dasselbe Hirnareal auf den sexuellen Höhepunkt reagiert, wie jenes, das bei der Einnahme von Heroin stimuliert wird.

Vor allem aber - und das könnte alle an Migräne leidenden Patienten interessieren - können durch die zweisamen Stunden tatsächlich auch Schmerzen gelindert werden. Der Kopfschmerz als Ausrede muss also nicht länger stillschweigend hingenommen werden. Ganz im Gegenteil: Wer akute Schmerzen hat, sollte Sex als Therapiemaßnahme unbedingt ausprobieren. Auch bei Rücken- und Unterleibsschmerzen können Schäferstündchen als natürliche Medizin Linderung verschaffen.

Unter physiologischen Gesichtspunkten erfüllt Sex also tatsächlich viele körperlichen Anpassungsprozesse anderer Sportarten und könnte somit auch (unromantisch) als Sport bezeichnet werden.

Sechs Fakten zum Thema
  • Morgens ist die Hormonkonzentration etwa sechs mal so hoch wie am Rest des Tages. Sex ist also der perfekte Frühsport und garantiert ein guter Einstieg in den Tag.
  • Mit bestimmten Übungen, zum Beispiel aus der Yogalehre, kann die Ausdauer trainiert und angeblich ein intensiverer Orgasmus beschert werden.
  • Der Körper schüttet noch mehr Hormone aus, wenn man bereits vorher leichten Sport getrieben und das Herz-Kreislauf-System angekurbelt hat.
  • Um fit für den Sex zu sein, sollte auf fetthaltige Ernährung und Zigaretten verzichtet werden.
  • Im Durchschnitt haben Paare 1,5 mal Sex in der Woche – und zwar für 16 Minuten.
  • Den Appetit anregen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, kann man zum Beispiel mit Chili, Zimt oder Artischocken. Das sind aphrodisierende Lebensmittel.
Auch Küssen verbrennt Kalorien!

Ein ca. zweiminütiger, intensiver Kuss beschert uns einen Kalorienverbrauch von etwa 10 bis 15 Kilokalorien. Nach einer Stunde küssen kommen bei Verliebten so etwa 300 Kalorien auf die Uhr. Ein nicht zu verachtender Wert! Zusätzlich sind 38 Muskeln schwer im Einsatz. Das strafft die Gesichtskonturen und beugt der Faltenbildung vor.

Abschließend sei gesagt, das es bei intimen Stunden natürlich nicht um Zahlen, Daten und sportliche Herausforderungen geht. Wer die Zeit zu zweit richtig und regelmäßig genießt, profitiert ganz nebenbei von den positiven Effekten auf Körper und den Geist.



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